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Das Rudern auf venezianische Art ist eine spezielle Rudertechnik, die in der Lagune Venedigs und den angrenzenden Gebieten entwickelt wurde und bei der ein einziger Ruderer mit einem oder zwei Rudern das Boot in Bewegung setzt.
Die markantesten Eigenschaften hierbei sind, dass im Stehen und in Fahrtrichtung schauend gerudert wird. Ein Ruderer verwendet ein oder zwei glatte Ruder, die ohne Dollenringe in einer speziellen offenen Gabel („Forcola”) gelagert sind, wodurch die Manövrierbarkeit verbessert und das Fehlen des Steuers ausgeglichen wird.
Jedes traditionelle Boot verfügt über eine bestimmte Anzahl von Ruderständen und Aufnahmen der Rudergabeln (Nogari oder Vògari).
Die wichtigsten Positionen sind der Ruderer am Heck „Pope”, der auf der rechten Seite ganz hinten rudernde Steuermann, und der „Provier”, der Bugmann, der auf der linken Seite rudert, die notwendige Kraft einbringt und den Schlagrhythmus für die anderen Ruderer vorgibt.
Bei „Pope” und „Provier” unterscheidet man die Positionen „lai” mit der Rudergabel auf der rechten Seite hinter dem „Provier” und „Sentina” mit Rudergabel auf der linken Seite vor dem „Pope”.
 
© Villa al Mare snc - Davide Ballarin
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